,

10 Bangkok Tipps

Warning: sizeof(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /home/.sites/332/site8050124/web/wp-content/viewcache/39adf7faab8c446a2025be316a705ae8 on line 143

Wir starten mit unserer Thailand Reihe in Bangkok. Wir konnten einen günstigen Flug hierher ergattern und wollten die Stadt ohnehin auch sehen. Solltet ihr bereits einmal in Bangkok gewesen sein oder kein Interesse haben, fliegt lieber direkt nach Phuket für Inselhopping im Süden – das spart sehr viel Zeit! Bangkok ist auf jeden Fall eine sehenswerte Stadt und wohl der grösste Kulturschock für alle Asien Neulinge. Wir waren froh nicht zu viel Zeit für die Stadt eingeplant zu haben.

Tipp 1 – Unterkunft in Bangkok

Sucht euch eine Unterkunft von der aus ihr gut überall hin kommt und die halbwegs ruhig liegt. Wir haben uns recht gut informiert und haben dann beschlossen im Stadtteil Sathorn ein Hotel zu suchen. Von dort fährt eine BTS Schnellbahn und alle Boote legen dort ab. Wir haben im Hotel Phraya Jasaen gewohnt – das Hotel liegt ca. 10 Minuten zu Fuss vom Pier entfernt. Die Kao San Road ist zwar sehr beliebt, jedoch schlecht angebunden und verdammt laut! Versucht ein Hotel zu finden das halbwegs ruhig liegt, Bangkok ist wirklich eine sehr laute Stadt. Das Phraya Jasaen hatte sehr gute Bewertungen und liegt in einer weniger touristischen Gegend. Es gibt vor der Tür Garküchen und einen Supermarkt, trotzdem ist die Strasse recht ruhig mit wenig Verkehr. In dem Stadtteil liegen viele Privatschulen und es war auch Nachts kein Problem.

Tipp 2 – Besucht einen Nightmarket in Bangkok

Es gibt zahlreiche Nachtmärkte in Bangkok. Einige finden täglich statt, andere nur am Wochenende. Wir haben uns im Hotel Tipps geben lassen und sind dann auf dem Nightmarket Riverside gelandet. Vom Sathorn Pier fährt ein kostenloses Shuttleboot. Der Markt ist sehr schön und sauber. Es gibt recht tolle Sachen und wenig gefälschtes und Ramsch. Seifen, Lederwaren, Holzgegenstände und die typischen Sarongs und Elefantenhosen hängen sortiert und es ist weitläufiger und weniger verwinkelt wie auf anderen Märkten. Ausserdem gibt es eine gute Auswahl an kleinen Restaurants. Wir waren noch auf dem Pratunam Nachtmarkt, da gab es hauptsächlich Kleidung und billige Elektroartikel. Dieser Markt hat uns weniger gefallen.

Tipp 3 – Eine Skybar bei Nacht

Da wir grad schon dort gewohnt haben, haben wir die 40€ für 2 Cocktails investiert und sind in die berühmte Hangover Skybar – die Scirocco Skybar im Lebua State Tower. Die Aussicht auf den Fluss ist der Hammer, man kann in Ruhe Fotos machen und es lohnt sich definitiv hier mal mehr auszugeben. Es gibt jedoch noch einige andere Skybars die weniger kosten und auch eine schöne Aussicht haben. Die Skybar selbst kostet keinen Eintritt. Man darf keinen Rucksack mit rauf nehmen und sollte halbwegs ordentlich gekleidet sein. Lange Hosen und geschlossene Schuhe für die Männer, Kleid mit Sandalen für die Frauen. So wirklich streng kontrolliert wurde das bei uns allerdings nicht.

Tipp 4 – Eine Tour durch Nonthaburi inklusive Bootstour buchen

Wir haben bei Green Mango Tours die deutschsprachige Tour „Bangkok für Entdecker“ gebucht. Unser Guide ist selbst in so einem Viertel aufgewachsen und ist mit uns quer durchs Wohnviertel in Nonthaburi. Wir haben sehr viel neues erfahren über Thailand, die Tempel und das Leben der Thais in Bangkok. Die Tour war ziemlich anstrengend weil man viel zu Fuss unterwegs ist – also unbedingt bequeme Schuhe einpacken. Für Getränke und Essen ist gesorgt – wir hatten eins der besten Mittagessen auf dieser Tour! Ihr bekommt einen ganz anderen Einblick in das wahre Leben in Bangkok und marschiert quer durch Wohnviertel wo ihr alleine nie durchlaufen würdet weil das ein kleines Labyrinth aus Pfaden und Wegen ist bei denen man direkt am Wohnzimmer der Menschen vorbei geht. Es gibt auch einige kleine Firmen in Nothaburi die im Familienbesitz sind und für grosse Konzerne produzieren.

Tipp 5 – In einer Garküche essen

Vor unserem Hotel wurden direkt morgens einige Garküchen aufgebaut. Es gabt Spiesse, Pad Thai, Früchte und vieles mehr. Auch einige spezielle Sachen die wir nicht unbedingt essen wollten. Insekten gab es übrigens nur in der Touri-Hochburg an der Kao San Road. Wir hatten nie Probleme mit dem Essen und haben uns zum Glück nie etwas eingefangen. Meistens wird alles derart frittiert das ohnehin nichts überlebt an Keimen. Es ist nur schade, das hier wohl das Verständnis für Plastik noch nicht angekommen ist. Ein Fruchtspiess wird zB. in ein Säckchen gepackt und dann nochmal in ein zweites mit Hänkeln. Ebenso werden Smoothies zusätzlich zum tragen in eine Tüte gesteckt. Es gibt wirklich alles in Plastiktaschen. Die Verkäufer der Garküchen können meistens kein Englisch, so war es fast unmöglich ihnen klar zu machen das uns eine Tüte reicht.

Tipp 5 – Einen (oder mehrere) Tempel besuchen

Wir waren im Wat Pho, dem Wat Saket (Golden Mount),Wat Arun,Wat Intharawihan (Standing Buddha). Wer zum ersten Mal da ist, sollte auf jeden Fall mal einen Tempel gesehen haben. Vom Golden Mount habt ihr eine super Aussicht über die Stadt. Für die Tempel braucht ihr keinen Guide, wir haben alles problemlos gefunden. Alle kosten zwischen 50-100 Baht Eintritt. Den Wat Pho und den Wat Arun kann man gut in einem Durchlauf besuchen, sie liegen direkt gegenüber. Für 4 Baht fährt ein Boot auf die andere Seite des Flusses. Bedenkt das alles in der Nähe der Tempel ein bisschen teurer ist. Das fängt bei Kokosnüssen und hört bei TukTuks auf. Natürlich sind die Preise immer noch absolut erschwinglich, wer ein kleines Budget hat, kann hier sicher sparen.

Tipp 6 – Eine Fussmassage!

Städte erkunden ist unglaublich anstrengend. Eine Fussmassage lohnt sich hier wirklich am meisten. Vergleicht ein wenig die Preise, wir haben bei uns im Sathorn Viertel eine Massage für 150 Baht/Stunde gefunden. Im Vergleich kosten die Massagen auf den Inseln teilweise 400-600 Baht. Je touristischer die Gegend, desto höher sind auch die Preise. Es war wirklich mega entstanden und ziemlich beeindrucken wie viel Kraft die schmalen Frauen haben. Übrigens lassen sich auch viele Einheimische massieren in den Massagestudios – das ist also nicht nur eine Touristen Sache.

Schaut euch unser Bangkok Video an