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Algarve Road Trip

Endlich gibts jetzt den Post von unserem Algarve Road Trip. Wenn ihr uns auf Instagram folgt, habt ihr ja bereits einige Fotos gesehen. Wir waren in den ersten zwei Augustwochen für 10 Tage mit dem Auto in der Algarve unterwegs. Leichtsinnig wie wir sind, haben wir nur die Flüge und das Auto gebucht – sonst nichts. Gestartet sind wir in Lissabon, den Beitrag dazu findet ihr sogar schon Online – HIER gehts lang.

Wir haben uns vorher in etwa die Route überlegt und uns entschieden nicht über die Autobahn, sondern der Landstrasse entlang runter zu fahren.

Wenn euch ein Post zum Thema Reiseplanung interessiert, lasst es uns wissen.

Unser erster Stop war dabei Grandola, wo mit Abstand der leerste Strand war. Der Strand von Melides ist scheinbar ein Surfer Paradies, es hat jedenfalls recht stark gewindet. Ein Foto Paradies ist der Strand ausserden, hier gibts definitv genug Platz um ein ganzes Film-Set aufzustellen.

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Übernachtet haben wir in einer „Holzhütte“ bei Terra do Sempre – einen ausführlichen Beitrag mit den tollsten Unterkünften gibts dann noch. Von dort aus waren es ca. 30min. bis zum Strand. Der Ausblick belohnte diese Fahrzeit allerdings und wir sind ohnehin nur eine Nacht geblieben und dann weitergezogen.

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Am nächsten Tag gings für uns dann auch direkt Richtung Algarve. Dieser Teil der Route war der längste, wobei wir wirklich sagen müssen, die Entfernung war OK. Im Gegensatz zu Kuba haben wir viel weniger Zeit im Auto verbracht. Über die Autobahn seid ihr in 3 Stunden von Lissabon in der Algarve. Somit sind die Entfernungen echt gut absehbar und ihr habt keine allzu langen Fahrstrecken. Weil wir keine Hotels gebucht haben, mussten wir uns auch selbst ums Essen kümmern. Das war allerdings kein Problem. Immer wenn möglich haben wir an einem kleinen Strassen Stand angehalten. Die Pfirsiche sind riesig und unglaublich lecker. Und es ist um einiges günstiger als im Supermarkt.

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Unten in Albufeira angekommen, haben wir uns erstmal in eine Cafe mit WLAN gesetzt um nach einer Unterkunft zu suchen. Jetzt ahnten wir nämlich so langsam – das würde nicht so easy werden. Wir haben geschlagene zwei Stunden im Cafe verbracht und AirBnb durchforstet bis wir endlich etwas in Lagos gefunden hatten. Wir fuhren direkt dort hin und hatten erstmal einen kleinen Aha-Effekt. Das 1 Zimmer Appartment direkt an der Strasse war eher ein Militärlager vom vorigen Jahrtausend. Wenigstens war es halbwegs sauber und der Vermieter war wirklich bemüht. Das schlimmste wussten wir nämlich jetzt noch nicht – neben an lag direkt eine Disco. Im Endeffekt hatten wir ziemliche Angst um unser Leihauto, den die Portugiesen halten nicht allzu viel von Parkschäden. Der Fahrer der Rostlaube die vor uns parkte kam um 10Uhr betrunken an und ging erst um ca. 6 Nachhause (dank Sylvias ausgesprochen gutem Schlaf, wissen wir das so genau..jaja). Soviel dazu wie nüchtern der wohl war als er Heim gefahren ist. Dem Auto gings aber zum Glück noch gut.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf nach Albufeira an den Strand. Zweitschlechteste Entscheidung. Sardienenbüchse lässt grüssen. Nach 2 Stunden fremder Käsefüsse im Gesicht beschlossen wir, die Touri Zone jetzt hinter uns zu lassen.

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Das ist uns zum Glück auch gelungen. Unsere nächste Unterkunft war 20min. entfernt von Tavira und sollte unsere Lieblingsunterkunft werden. Wäre nicht schon alles ausgebucht gewesen, wären wir hier länger als 2 Nächte geblieben. Zum Glück hat uns unser Gastgeber Andre ausserdem einige Strand Tips gegeben, so hatten wir am nächsten Tag beim Barril Beach unsere Ruhe. Der Strand ist nur mit einer Bimmelbahn zu erreichen, dort liegt auch der bekannte Ankerfriedhof. Abends haben wir in einem mini Restaurant in einem Bergdorf gegessen – ebenfalls ein Tip von Andre. Das ist sowieso die Erkenntnis unserer Reise: Fragt einfach immer eure Gastgeber wohin ihr gehen sollt. Wir sind damit noch nie schlecht gefahren bis jetzt.

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Nachdem wir in Tavira leider schweren Herzens ausgezogen sind, haben wir uns für die letzten Nächte in Faro eingemietet. Die kleine Avocado Farm bietet einige Ferienwohnungen, alles ist komplett neu und der Pool war ausserdem sehr schön. Faro ist eine nette Stadt zum bummeln und einkaufen. Hier ist zwar was los, es ist aber nicht so überlaufen wie in Lagos oder Albufeira. Wir haben es doch noch an die Felsküste geschafft – wenn auch nur von aussen. Eigentlich wollten wir eine Bootstour in die Höhlen machen. Leider waren die Tage im Voraus ausgebucht. Wer denkt bitte dran eine Bootstour Zuhause zu buchen?

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Wir haben die letzten Tage trotzdem noch am Meer und am Pool genossen, bevor es dann am letzten Tag direkt von Faro nach Lissabon ging.

Fazit unserer Aktion: Ohne buchen nach Portugal zu fahren war nicht die beste Idee. In den ersten zwei Augustwochen – wo alle Portugiesen auch Ferien haben – in die Algarve fahren war die noch doofere Idee. Leider haben wir deswegen auch weniger Fotos wie wir uns erhofft hatten. Dafür haben wir einige sehr tolle Menschen kennen gelernt von denen wir beim abendlichen Wein fürs Leben lernen konnten. Die Unterkünfte die wir euch beim nächsten Mal vorstellen sind echte Schmuckstücke die man nicht einfach so finden kann und die wir sonst wohl nicht gebucht hätten.

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