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Der Rachor Masterday – Erfahrungsbericht

So dies ist nun also der zweite Workshop Beitrag, diesmal zum Rachor Masterday von Felix Rachor. Ihr wollt wahrscheinlich auch gern vorab wissen wofür ihr euer Geld ausgebt und wie es anderen gefallen hat. Wir machen das jedenfalls meistens – erstmal nach Erfahrungsberichten Googeln und schauen was die anderen  so meinen um raus zu finden ob es was für uns ist oder nicht. Deshalb wollen wir euch ein paar kleine Erfahrungen mitteilen um euch zu helfen eine Entscheidung zu treffen.

Gleich mal vorweg, das war nicht unser erster Kontakt mit Felix Rachor. Wir folgen ihm schon recht lange, waren bereits einmal auf einem Retusche Workshop und haben auch schon das Dodge&Burn Training Zuhause. Workshops sind immer auch abhängig von der persönlichen Sympathie die ihr zu einer Person habt. Am besten schaut ihr dazu mal in den Insta-Stories vorbei, da seht ihr schon recht gut wie er so drauf ist. Wer sich hier detaillierte Technik erwartet ist schon mal grundsätzlich falsch. Eher dürft ihr euch auf einen kreativen Freigeist mit einer ziemlich grossen Klappe freuen!

Wer nur fotografieren will ist hier falsch!

Das fotografieren an sich ist nur ein ganz kleiner Teil dieses Workshops. Wenn wir uns richtig erinnern waren es 2x 3 Minuten die jeder Teilnehmer an der Kamera ist. Leider scheinen sich viele immer noch zu erwarten bei einem Workshop ein „organisiertes Shooting mit garantiertem Ergebnis“ zu bekommen. Das war jedenfalls was wir so mitbekommen haben. Wir finden die Regelung jedoch super. Bei 10 Teilnehmern entstehen so keine ewigen Wartezeiten, niemand doktort ewig rum und 3 Minuten reichen völlig um auf den Auslöser zu drücken wenn Licht & Co schon stimmen.

Von Erfahrung profitieren

Das ist unser persönliches Ziel eines jeden Workshops. Wie kommt man an Aufträge, wie kommt man an Models. Woher kommen die Ideen, wie wird im Alltag gearbeitet usw. Das sind die Dinge, die wirklich wertvoll sind an Workshops! Die Technik könnt ihr euch selbst beibringen, diese Erfahrungen aus dem Nähkästchen findet ihr nirgendwo sonst im Internet! Wir nehmen uns bei jedem Workshop vor nur so mit Fragen um uns zu werfen. Das war jedoch einfach nicht nötig, Felix hat soviel erzählt das wir nach diesem Tag eher verwundert waren, wie man so viel reden kann. Es war einfach nicht nötig ihm irgendwas aus der Nase zu ziehen.

Anfänger oder Fortgeschrittene?

Unserer Meinung nach ist der Workshop eher für Fortgeschrittene geeignet die bereits mit Models gearbeitet haben und die auch in Photoshop unterwegs sind. Es werden keine grundsätzlichen Dinge wie Kameraeinstellungen, die Funktion von Photoshop oder Posingregeln besprochen. Es geht eher darum zu sehen wie Felix arbeitet – das könnt ihr am besten mitverfolgen wenn ihr die Technik dahinter bereits versteht oder einfach nur mal reinschnuppern wollt.

Gibts auch ein Contra?

Der Retusche Teil war für unseren Geschmack etwas kurz gehalten. In der Beschreibung steht dabei man sollte sein Tablet mitbringen und obwohl wir schon recht geübt sind, war es unmöglich gleichzeit aufzupassen und selbst zu retuschieren – den Laptop kann man eigentlich getrost Zuhause lassen. Für uns jetzt nicht das grösste Problem da wir einiges schon wussten, trotzdem schade finden wir.

Gesamteindruck

Definitv sein Geld Wert schon allein wegen den Insider Erfahrungen die Felix hier Preis gibt, muss man einmal da gewesen sein! Wenn ihr bereits einige Erfahrung in der Portrait/Beautyfotografie habt und eure Bilder aufs nächste Level heben wollt, seid ihr hier sehr gut bedient. Vor allem wenn ihr eher kreativlinge seid denen es mehr ums Ergebnis als um die Technik geht werdet ihr hier auf eure Kosten kommen. Allein die Auswahl an Props und Schmuck die rumliegt bringt Fingerkribbeln mit.

Fotos die wir gemacht haben, seht ihr auf Facebook oder Instagram. Aus Bildrechtlichen Gründen möchten wir hier keine posten.

Lasst uns euer Feedback da! Helfen euch solche Berichte weiter?

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