Portfolio aufbauen – 5 Tips

Technisch läuft es langsam, es wird fleissig geshootet und einige Bilder sind im Kasten – nun geht es ans Portfolio aufbauen. Doch wie sollte dieses aussehen? Was muss rein und was solltet ihr lieber bleiben lassen? Braucht ihr ein riesiges Portfolio aus jedem Bereich oder doch lieber auf ein Thema konzetriert. Diese Fragen beantworten wir heute in den 5 Tips zum Thema Portfolio.

Thema festlegen

Gerade zu Beginn der Fotografie fotografiert man wirklich alles. Hübsche Blumen, seine Haustiere, Landschaften, Kinder usw. Das ist auch vollkommen OK so. Solange ihr in dieser Phase seid, macht einfach weiter und kümmert euch nicht um Dinge wie ein Portfolio. Sobald ihr dann genauer wisst wohin es euch in etwa verschlägt, könnt ihr Anfangen ein Portfolio aufzubauen.

Wir würden euch auch empfehlen die Themen getrennt zu halten. Wir haben unser Model Portfolio inzwischen auch getrennt von den Paarshoots und Hochzeiten weil diese Themen einfach nicht so wirklich harmonieren zusammen. Das kann je nach eurem Stil verschieden sein. Je genauer ihr euch fixiert, desto eher werdet ihr als Profi in diesem Bereich gesehen. Für den Anfang reicht es jedoch halbwegs nach Themen zu sortieren und nicht ein Beauty Close-up nach einem Hundebild zu nehmen.

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Euren Stil finden

Wie oft hört ihr das wohl? Ja andauernd. Jeder predigt dauernd man müsse seinen Stil finden. Wisst ihr was? Seinen Stil zu finden ist nicht so einfach und auch kein endgültiges Urteil. Wir haben von kitschigen Texturen über schwarz weiss wirklich fast alles probiert. Am Ende sind immer mehr Dinge weggefallen die uns nicht so wirklich gefallen haben. Die restlichen haben wir kurzerhand sortiert oder eliminert. Jetzt sagt ihr, was meint ihr damit wieder?

 

Gleich und gleich…

Schaut euch gut sortierte Portfolios an. Was fällt euch auf? Es gibt Punkte die immer gleich sind. Fotografen fotografieren nur im Studio, alle Bilder sind warm, alle kühl. Es gibt viel weiss Anteil, viel schwarz Anteil in den Bildern. Die meisten sind offenblendig, Fashion, Beauty etc. Findet eine Linie! Unsere Linie sind Farben. Wir versuchen viele Farben zu vermeiden, wenn möglich fotografieren wir hell auf hell mit natürlichen Farben. Fotos die sich ähneln kommen nacheinander ins Portfolio. Bei uns gibt es auch noch eine Gruppe auf schwarzem Hintergrund ganz am Ende, weil wir diese Bilder nicht vollkommen ausschliessen wollten. Ansonsten konzentrieren wir uns auf Portrait/Beauty mit hellen und eher warmen Farben. Gleich wirkt das Portfolio sortiert und professioneller.

 

Portfolio Updaten!

Wenn ihr eine Homepage führt oder sonst wo euer Portfolio habt, vergesst nicht dieses laufend mit neuen Bildern zu füttern. Es kann jedoch auch Sinn machen die besten, bewährten Klassiker drin zu lassen. Schaut euch erfolgreiche Fotografen wie Nina Schnitzenbaumer oder Laura Helena an – ihr werden immer und immer wieder die selben Fotos sehen. Diese kommen hundert mal vor. Auf Facebook, auf Produkten, am Blog. Einfach überall. Irgendwann wisst ihr schon genau von wem dieses eine Bild ist.

 

Weniger ist mehr

Jetzt mal ehrlich, ihr kommt auf eine Homepage und scrollt durch die Bilder. Wie lange scrollt ihr bevor es euch zu blöd wird? Eben. Die besten Fotos ganz oben rauf und laufend rausschmeissen. Ihr braucht kein riesiges Portfolio. Zeigt lieber eure absoluten TOP Bilder und dafür weniger. Sorgt bei Shoots dafür passende Fotos zu machen die immer höhere Qualität haben.

 

Schickt uns gerne Links zu euren Portfolios, wir stöbern gerne ein wenig und lassen auch gerne ein Feedback da wenn es gewünscht wird!

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